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Arbeitsschwerpunkte der Sektion Neuropsychologie sind die Untersuchung der Raumorientierung und des Objekterkennens des Menschen. An Patienten mit Hirnschädigungen und an gesunden Versuchspersonen werden unter Einsatz funktioneller Bildgebung (fMRT), transkranieller Magnetstimulation (TMS) und der Registrierung von Augen- und Handbewegungen die Mechanismen unserer Wahrnehmung der Körperorientierung, Prozesse der Aufmerksamkeit und Raumexploration sowie die visuomotorischen Koordinationsprozesse beim Zeigen und Greifen untersucht. Die übergeordnete Frage, die der Arbeit der Sektion Neuropsychologie zugrunde liegt, ist die Frage danach wie Organismen sensomotorische Koordinationsleistungen erbringen. Zur Generierung eines sinnvollen motorischen Handelns, z.B. bei der Exploration und der Orientierung im Raum oder dem Ausführen von Ziel- und Greifbewegungen, ist die Nutzung und Abstimmung einer Vielzahl sensomotorischer Informationen erforderlich, die in unterschiedlichen Koordinatensystemen vorliegen und sich ständig verändern. Wie unser Gehirn diese Aufgabe bewältigt, stellt ein Grundproblem der Kognitiven Neurowissenschaften dar. Die Erkenntnisse erlauben uns nicht nur, die grundlagenwissenschaftlichen Fragen besser zu verstehen, sondern auch neue Strategien für die Behandlung von Patienten zu entwickeln, die nach einer Hirnschädigung Störungen in diesen Bereichen aufweisen.
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