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Charakterisierung von Autoimmunreaktionen gegen die Muskel-spezifische Thyrosin-kinase MUSK und ihre Bedeutung für die Myasthenie

Die Muskel-spezifische Rezeptor Thyrosinkinase (MUSK) ist ein Protein der Muskel-zellmembran, das für die Zusammenlagerung von Azetylcholinrezeptoren an der neu-romuskulären Endplatte verantwortlich ist. Erbliche Mutationen in dem Gen für MUSK können kongenitale Myasthenien (Muskelschwächen) verursachen und ein Teil der Patienten mit der Autoimmunerkrankung Myasthenia Gravis bilden Autoantikörper gegen MUSK. Die Entstehung und pathogenetische Bedeutung dieser Antikörper ist noch unklar.
In diesem Projekt sollen die Mechanismen untersucht werden, die der Bildung von Autoantikörpern gegen MUSK zugrunde liegen und die pathogenetische Bedeutung dieser Antikörper bestimmt werden. Dazu sollen die klinischen Besonderheiten von Patienten mit MUSK Antikörpern untersucht werden und die Epitope auf dem MUSK Protein bestimmt werden, gegen die sich Autoantikörper und autoreaktive Lymphozy-ten richten. Die Wirkung der MUSK-Antikörper an der neuromuskulären Endplatte sollen charakterisiert und die Entwicklung einer Autoimmunreaktion gegen MUSK im Tierexperiment untersucht werden.

Ansprechpartner: A. Melms, F. Bischof