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HIH News

Deutsch-französische Kooperation zwischen Tübinger HIH und Pariser ICM

Das HIH wird mit dem Paris Brain Institute (ICM) in einem gemeinsamen Projekt Veränderungen von Biomarkern bei neurodegenerativen Erkrankungen untersuchen. An der Kooperation sind Prof. Dr. Mathias Jucker (HIH), Dr. Marie-Claude Potier (ICM) sowie Prof. Dr. Kaj Blennow (Gastprofessor am ICM) beteiligt.

„Die beiden wissenschaftlichen Studien des Projektes sind so konzipiert, dass sie die Standortvorteile des jeweiligen Instituts und Forschungsgruppen nutzen und sich gegenseitig ergänzen“, erklärt Jucker. Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Analyse von Biomarkern bei Alzheimer und Parkinson. Die Studien werden im Rahmen von Doktorarbeiten durchgeführt, bei denen die Promovenden rund sechs Monate an der Partnereinrichtung verbringen. Dadurch wird der Austausch zwischen den Gruppen weiter gestärkt.

Die Kooperation ist vor dem Hintergrund des deutsch-französischen Zukunftsdialogs „Frankreich und Deutschland in Europa“ im Jahr 2019 entstanden. Themen des Dialogs waren unter anderem die alternde Gesellschaft, der demografischen Wandel und die Konsequenzen für den Einzelnen, die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Darauf aufbauend hat die Gemeinnützige Hertie-Stiftung mit der Frankfurter BHF BANK Stiftung, deren Pariser Schwesterstiftung, der Stiftungsfonds ODDO BHF Agir pour demain und der Fondation Recherche Alzheimer (ebenfalls Paris) ein Projekt zur Förderung der deutsch-französischen Wissenschaftskooperation entwickelt.

Die Doktorarbeiten am HIH werden von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die am ICM von der Recherche Fondation Alzheimer gefördert. Die BHF BANK Stiftung und der Stiftungsfonds ODDO BHF Agir pour demain werden am Ende der Projektlaufzeit die Mittel für ein gemeinsame organisiertes Symposium zum Thema Biomarker einbringen und den interkulturellen Austausch fördern.

„Es freut mich, dass unsere Biomarker-Forschung am HIH anerkannt wird, betont Jucker. „Ich hoffe, dass diese Kooperation erst der Anfang einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Top-Einrichtungen für klinische Hirnforschung in Tübingen und Paris wird.“