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Experimentelle pädiatrische Neuroonkologie

Hirntumore sind die häufigste krebsbedingte Todesursache in Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich hauptsächlich mit der Gruppe der embryonalen Hirntumore inklusive der Medulloblastome, atypischer teratoider rhabdoider Tumore (ATRTs), und embryonaler Tumore mit mehrschichtigen Rosetten (ETMRs). Für keine dieser Tumorentitäten stehen kausal wirksame Therapien zur Verfügung.

Übergeordnetes Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Strategien für zielgerichtete Therapien zu entwickeln. Im Moment konzentrieren wir uns hauptsächlich auf genomweite CRISPR/Cas9 Knockout Screens zur funktionellen Genomanalyse unterschiedlicher embryonaler Hirntumore, um eine Karte Tumor-spezifischer, essentieller Gene zu erstellen, die als Ansatzpunkt zur Validierung kausal wirksamer Therapien dienen. Für ein besseres Verständnis dieser „genetischen Schwachstellen“ korrelieren wir diese mit weiteren molekularen Parametern wie etwa dem genetischen Profil und dem globalen Expressionsprofils des entsprechenden Tumors. Ausgehend von diesen Daten nutzen wir in vitro drug screening und in vivo Mausmodelle, um die Angreifbarkeit der vielversprechendsten Zielstrukturen zu testen und eine mögliche Translation in den klinischen Betrieb zu evaluieren.

Neben der Identifizierung möglicher neuer Zielstrukturen zur Behandlung pädiatrischer Hirntumore interessieren wir uns auch für die Tumor-Medikamenten-Interaktion für zugelassene und neuartige Therapieformen. Auch hier nutzen wir genomweite CRISPR/Cas9 Screens, um sowohl mögliche Kombinationstherapien zu entdecken als auch potentielle Resistenzmechanismen der Tumore vorhersagen zu können.

Forschungsgruppenleitung
ForschungsgruppenleitungJuniorforschungsgruppe
Dr. Daniel MerkTelefon +49 (0)7071 29-81960daniel.merk@uni-tuebingen.deAnschrift

Zentrum für Neurologie
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
Abteilung Neurologie mit interdisziplinären Schwerpunkt Neuroonkologie

Otfried-Müller-Straße 27
72076 Tübingen